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Ausgabe:

1897 Nr. 10

Spalte:

268-270

Kategorie:

(ohne Kategorisierung)

Autor/Hrsg.:

Ramsay, W. M.

Titel/Untertitel:

The cities and bishoprics of Phrygia 1897

Rezensent:

Schürer, Emil

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Theologifche Literaturzeitung. 1897. Nr. 10.

268

»IT.., fondern BT) (vgl. Rand Dtm). Davor fehlt übrigens
nichts. — 41, 15 b. Am Rande fleht I^SatJa (Variante
zu )iBSB). — 41, 19d (Rand). Sehr unficher ift 3 in »3BB.
Vielleicht ftanden zwifchen B 2° und » zwei Buchflaben.

— 41, 21 a. DBfiB flatt 2BfiB. Am Rande iB »Bi7 ib. —

41, 21 b ©ro (das n ficher). — 41, 21 c. ü ift ficher. —

42, 3 vor TJin ein durchgeftrichenes 2. — 42, 5 c. Nicht
132 T2» TnBB 3»1, fondern ian T2B[B] TÄTDB b»1 = negl
dicupÖQOv (= TTB; leg. Tonart?) nQÜoetoo ifuingtov (5a).
Die Herausgeber find irregeleitet durch die Randlesart
"ID1B zu TTBB. Diese Randlesart flammt aus einer
Handfchrift, die 42, 5b enthielt. — 42, 9b. Es fteht da
BBTBti (K).— 42, 9 c. Hinter nun ein durchgeftrichenes T.

— 42, 10b. Am Schlufs ift vor f (nicht ganz ficher)
flatt des als möglich angenommenen 0 auch ein B (vgl.
die Randlesart rechts Z. 1) oder ein B (riBBt!) möglich.
Nur die linke untere Spitze des Buchftabens ift erhalten.
Uebrigens werden die beiden Buchftaben mit dem Soph
Pafuk zum Text gehören. Die Löcher vorher erlauben
ihrer Geftalt nach die Ergänzung: rtB[«n K]b [fi]b[»2] rU221.

— 41, 10 c. Hinter "J6 ftand den Buchftabenreften nach
zu urtheilen nicht rnrih, fondern eher nSTtl. — In der
Randlesart rechts Zeile 2 foll das [B] gegen die fonftige
Ausdrucksweife der Herausgeber einen im Text ausgefallenen
(keinen unlesbaren) Buchftaben bezeichnen.
Uebrigens fteht da nicht ilBt"), fondern- "|S»H (Jes. 66, 9).
Das "1 fteht über 2 des Raumes wegen. (Im Text ift
v. IOd am Schlufs "ix möglich). In der 3. Zeile 'B flatt
'B. — Am Rande find die Stichen von v. 10 anders geordnet
als im Text, aber der Text ift hierin auch dem
Griechen gegenüber im Recht. rTbltl221 v. 9«! ift Textfehler
für rTbl»221 oder nbl»21. — 42, 23 a (Rand).
Nicht Qip fondern Dipl = Q*p1 = v.ai fiavei. Im Text
ift hinter »in ebenfo gut n wie fl möglich (nur die Füfse
des Buchftabens find erhalten). Vor b ftand höchft wahr-
fcheinlich 1 und den Buchftabenreften nach zu urtheilen
lautete der Stichus: [-r»]b l[B1»1 i]tT »Irl. — 43, ia- Das
3 am Anfang ift nicht zu erkennen, das 3 wohl abgekleckft
von p in IrTBpfi 42, II. — 43, 1 b. Das 1 in Di2l[B] ift
ganz unficher. Der horizontale Oberftrich kann abgekleckft
fein von 7 in 7fi2Bin 42, II. Möglich wäre fonft
auch nb. — 42,24 b. Nicht [»]1B, fondern deutlich 1».
Nach K lefe ich lT»[B]iB. — 43, 7 b. Nach Handfchrift
und Photographie lefe ich nßl». Vorher fteht pISi (leg.
»Bin?) nach K. — 43, 14 b. Statt B wäre auch » möglich
. — 43, 14c am Schlufs Reil von 3 (= 3DT?). —

43, 14 d. i finde ich nicht. — 43, 23 a. Es fteht da TDBOB
piB»i (corrig. pifiBfi?). — 43, 32a- Für ) lies p (die
Schaftfpitze für 3 zu gerade und zu gleichmäfsig ftark).
Alfo pmi (39,20)? — 44- 15a (Rand). Es fteht da ffiBn
(vgl. 39, 10 Syr.), nicht »BBfl. Für »b würde fchon der
Raum nicht ausreichen. — 44, 20b jnJTnDD flatt ni222. —
45,3 a am Schlufs TB *=f Harifmevos. — 45,12 dl -;]BfiB
ÜBT ..."CA 1[i». — 45, 13 a ift 1 nicht ganz ficher. Möglich
ift dahinter )Tl, aber nicht DM. — 45, 13 b- Zwifchen den
beiden b ftand keinenfalls », fondern ein 2 oder 2 oder D.
Vor b i° ftanden wohl noch mehrere Buchftaben (vielleicht
Bbl» 1»1). — 45, 9 (Rand). In der perfifchen Gloffe
TT» ftatt TT)*.-!- 45, I3<=. ffö T32b ... )2 «flJS; — 45, 20a.
Vor b fteht *.p nach K. — 45, 20<=. Am Anfang ebenfo
möglich h_(== niBlin). — 45, 23 b auf JTU232 fcheint zu
folgen b~nD. Am Schlufs erkenne ich aber auf K noch
iB^bB. — 45, 26 c DDmSSrU flatt BDmi[2M]. Vorher ift
nDB"1 Textfehler für n2B — 46, 6 b. Am Schlufs 3232 (K).

— 46, 13 e. Am Anfang nicht 3, fondern 2. Alfo wohl
[12T]2. — 46", T5a- Vor © find Tl[p] nicht möglich, eher
JITJ. — 47, 9a- Am Schlufs fteht n, vorher Spuren von 2TB,
davor UBb möglich. — 47,10 b am Schlufs n3B. — 47,10 d

3111. _ 47, na- Vorn am Anfang Spuren von DU. —

47, 11 c MbBB pn._— 47, 12 a 1T2»21 (das erfte 1 vor der
Zeile) ftatt 31» D»2[1]. — 47, TSa TAüO p«. —

47, 20 c. Vorn fteht b und vor « der Reft eines » (alfo

wohl KUtfib). — 47, 23 a. Ich lefe mVQ. Ein B ift an
vorletzter Stelle des Raumes wegen unmöglich und von
» keine Spur. Gab es ein B»"1 = BB3>? — 47, 15 b. Ich
lefe: ifSÜi42 tTlJn» 2W1. Am Schlufs fteht ficher 3, vorher
fehr wahrfcheinlich 1, von 3 ift der Fufs, von B der Fufs
und die untere Vorderfpitze erhalten. Ich habe 313B
gelefen, ohne mich an das Hapaxlegomenon von Prv. 29,21
zu erinnern. Das vorhergehende 3 ift lang heruntergezogen
wie das 7 in 713fi 44, 16. Der Grieche (ix G/isQfiacot; avioT)
dachte wohl an 3U. — 47, 23 f. Am Schlufs fteht da:
bSTcT n« «iB[nni »B]n TB». Ebenfo der Syrer. —
48, 5 b jltTA _ 48, 10d 31211b. — 48, II a. Ob hinter fiB
noch etwas folgte, ift zweifelhaft. — 48, 11 b. Auf K erkenne
ich vorn B», das 3 kann ebenfo gut 7 fem und
vorher begünftigen Buchflabenrefte die Ergänzung BB3.

Alfo: n^nn irn u] 7[bbs t]b«[i]. — 48,12A Statt iBbsi

b22 lefe ich b2 BTlBIBI. Die Herausgeber nehmen ein
b an, von dem nur das untere Drittel erhalten wäre.
Aber ebenfo gut kann das die linke Seite eines B fein,
deffen rechte Hälfte das 3 der Herausgeber darftellt.
Dann folgt ein 1, das die Herausgeber überfehen, und
ziemlich deutlich B. Nach K ift B ficher und DT fo gut wie
ficher. — 49, 7b. Am Schlufs fteht iBüb. Die Spitze des
1 ift deutlich, von B ift der mittlere Arm zerftört, aber
die Spitze noch fchwach erkennbar. Am Schlufs ift auf
K das 2 noch erhalten. — 49, 9 a. Dafs hinter 2T»
etwas folgt, beweift fchon der fonft zu grofse Abftand
der Stichen. Ich habe früher nach dem Facfimile »123
angenommen. Das », das auf den Lichtbildern ab-
gefehen von der rechten oberen Spitze vollftändig
erfcheint, ift auf dem abgewafchenen Blatt nur in
fchwachen Spuren zu erkennen. Davor erfcheinen aber
in der Handfchrift vier obere Spitzen, die ihrer Stelle
und Geftalt nach weder durchgefchlagen noch abgekleckft
fein können und fich zu iB combiniren laffen. Davor
findet fich vielleicht noch der Fufs von 3 oder dgl. Auf
K find »1.3 mit Sicherheit zu erkennen. Auch aus »1B3
würde fich sv o/.ißQq> erklären laffen. —49, 10 d. Unmöglich
ift die Lefung ini2Ti1. Zwifchen B und 1 2° flehen
deutlich drei Verticalftriche, von denen die beiden erften
nach unten convergiren. Möglich erfcheint allein ein »
wie das in T31»B 41, 1. Der dritte Verticalftrich kann
wohl nur einem 3 gehören, fo dafs imsyBU zu lefen
wäre. — 49, 11a. Am Anfang fteht wohl HB (= Syr.).

Göttingen, 29. April 1897. R. Smend.

Ramsay, W. M., D. C. L., LL. D. Prof., The cities and
bishoprics of Phrygia, being an essay of the local
hiftory of Phrygia from the earlieft times to the Tur-
kish conqueft. Vol. I, part. II. Weil and Weft-Central
Phrygia. Oxford, Clarendon Press, 1897. (XVI u. p.
353—792.) sh- 21.—

Der erfte Band diefes bedeutenden Werkes ift 1895
erfchienen und vom Ref. in der Theol.-Litztg. 1896,
Nr. 3 angezeigt worden. Der jetzt vorliegende zweite
ift als vol. I part. II bezeichnet und fchliefst fich in der
Paginirung an den vorhergehenden an. Trotz feines erheblichen
Umfangs bringt er die Befchreibung des alten
Phrygiens noch nicht zum Abfchlufs. Während der erfte
die füdlichften Theile Phrygiens befchrieben hatte (mit
den Städten Laodicea, Hierapolis, Colloffae u. f. w.),
fchreitet die Darftellung jetzt nach Norden fort und
umfafst das weftliche und mittlere Phrygien. Die nördliche
Hälfte (deren Darfteilung aber nicht ebenfo umfangreich
werden foll) fehlt alfo noch.

Die bedeutendften Städte, welche in diefem Bande
behandelt werden, find Eumeneia (S. 353—395), Apa-
mea (S. 396—483) undAkmonia (S. 621 ff.). Von kleineren
Städten feien wegen ihres kirchengefchichtlichen
Intereffes nur erwähnt: das aus der Gefchichte des Mon-