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Ausgabe:

September/2010

Spalte:

919-932

Kategorie:

Bibelwissenschaft

Autor/Hrsg.:

Matthias Konradt

Titel/Untertitel:

Die Rezeption der Schrift im Matthäusevangelium in der neueren Forschung

Hat sich in der neueren Matthäusforschung die These, dass sowohl in theologischer Hinsicht als auch im Blick auf die Verortung der matthäischen Gemeinde der jüdische Kontext die maßgebliche Bezugsgröße des Matthäusevangeliums darstellt, als magnus consensus etabliert,1 so werden zugleich nicht nur Details dieser grundsätzlichen Einbettung nach wie vor kontrovers diskutiert. Im Blick auf die soziale Verortung der Gemeinde bleibt z. B. um­stritten, ob Matthäus mit seiner Weise der Neuerzählung der Jesusgeschichte auf einen schmerzhaften Prozess der Trennung der eigenen Gruppe vom Judentum bereits zurückblickt und diesen zu verarbeiten sucht.2 Oder aber ist die Vehemenz, mit der in der von Matthäus erzählten Konfliktgeschichte die Auseinandersetzung ...


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