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Ausgabe:

November/2009

Spalte:

1233–1234

Kategorie:

Philosophie, Religionsphilosophie

Autor/Hrsg.:

Gregersen, Niels Henrik [Ed.]

Titel/Untertitel:

From Complexity to Life. On the Emergence of Life and Meaning.

Verlag:

Oxford: Oxford University Press 2003. XII, 243 S. 8° m. Abb. Geb. £ 13,00. ISBN 978-0-19-515070-4.

Rezensent:

Hans-Dieter Mutschler

In der traditionellen Metaphysik der Natur wird die Zunahme von Komplexität in der Evolution oft als die Wirkung eines schöpferisch wirkenden Gottes gesehen, der geschichtlich Neues, Unvorhersehbares, Komplexeres und Geistdurchdrungeneres hervorbringt. So bei Hegel, Peirce, Teilhard oder Whitehead. In der Physik gibt es den Entropiesatz, der im Gegenteil beinhaltet, dass komplexe Systeme eine Tendenz zum Zerfall haben. Wenn es einen solchen Satz gibt, ist es naheliegend zu vermuten, dass es vielleicht auch ein physikalisches Gesetz gibt, das die Tendenz zur Komplexifikation erklärt, die wir besonders im Bereich des Lebendigen wahrnehmen. In den Beiträgen des zu besprechenden Bandes, der auf Vorträgen eines Symposions zur Komplexitätstheorie in Santa Fe 1999 basiert, das von der ...


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