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Ausgabe:

September/2009

Spalte:

1018–1019

Kategorie:

Missionswissenschaft

Autor/Hrsg.:

Schendel, Gunther

Titel/Untertitel:

Die Missionsanstalt Hermannsburg und der Nationalsozialismus. Der Weg einer lutherischen Milieuinstitution zwischen Weimarer Republik und Nachkriegszeit. M. e. Geleitwort v. M. Helmer-Pham Xuan.

Verlag:

Berlin-Münster: LIT 2009. 808 S. m. Abb. gr.8° = Quellen und Beiträge zur Geschichte der Hermannsburger Mission und des Ev.-luth. Missionswerkes in Niedersachsen, 16. Kart. EUR 49,90. ISBN 978-3-8258-0627-9.

Rezensent:

Jobst Reller

Die biographische Bekanntschaft mit einem konservativen kirchlichen Milieu als Pastor der Kirchengemeinde Wietzendorf hat den Vf. auf sein Thema gestoßen, nämlich die Geschichte der ehemaligen Hermannsburger Missionsanstalt zwischen 1918 und 1948 aufzuarbeiten. Nun liegt die voluminöse, akribisch und penibel von den Quellen im Missionsarchiv in Hermannsburg und andernorts her gearbeitete Göttinger Dissertation (Martin Tamcke/Thomas Kaufmann) im Druck vor. Provokativ ist ein in mehrerlei Hinsicht interessantes Zitat auf den Einband gedruckt: Hermannsburg – »Das schwarze Herz Hannovers« – eine polemische Fremdbezeichnung deutsch-christlicher Provenienz von 1938, die nach dem Krieg von der Missionsleitung positiv aufgenommen wurde (23 f.750). So deutet der Vf. seinen Fragehorizont ...


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