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Ausgabe:

1898 Nr. 21

Spalte:

564-568

Kategorie:

(ohne Kategorisierung)

Autor/Hrsg.:

Meyboom, H.U.

Titel/Untertitel:

Het Christendom der tweede eeuw 1898

Rezensent:

Hegler, A.

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Theologifche Literaturzeitung. 1898. Nr. 21.

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hier befonders im Gegenfatze zu m© das Culturland. , Fr. Hommel's, altisraelitifche Ueberlieferung S. 323 ff. und
Die Vegetation fehlt noch: 1) auf dem freien Felde, j die dortigen Verweife auf Ed. Glafer heranzuziehen. —
weil es noch nicht geregnet, 2) auf dem Ackerland, 1 S. 118 zu 11,31 vgl. revue semitiquc 1894 S. 193. —
obgleich diefes durch ix ertragfähig gemacht, weil der S. 142 zu 14,1 ift auch Kedorlaomer jetzt infchriftlich
es bebauende Menfch noch nicht da ift. Nachdem der nachgewiefen, vgl. Hommel, a. a. O. S. 174. — S. 143 zu
Menfch gebildet, v. 7, pflanzt Gott einen Garten, v. 8a, 14,7 vgl. jetzt ZATW 1898 S. 1276". — S. 148 zu
— v. 8b. ift Gloffe — in dem er aus der ü©~55 Bäume i 15,2f. vgl. revue scmitique 1894, S. 280. — S. 153 zu
auffproffen läfst, v. 9. In diefen Garten fetzt er den 1 18, 10 vgl. revue des etudes juives, Bd. 28 S. 284; auch
Menfchen mtotibl rvasb. Diefe Worte find von der , König, a. a. O. S. 557 (§ 3ö7e). — S. 166 zu 22,24 vgl.
Kritik arg mitgenommen. Nach Dillm. ift das zweite J W. Max Müller, a. a. O. S. 258. — S. 172 zu 25,3 vgl

zu ftreichen. Wovor follen fie den Garten behüten?
Budde will — und FI. ift geneigt, ihm beizuftimmen

Hommel, a. a. O. S. 240. — S. 196 zu 29,34 vgl. Lagarde,
orientalia II, S. 207. — S. 198 zu 30,13 vgl. W. Max

beide ausfcheiden. Der Menfch fei im Paradiefe zu feiigem Müller, a. a. O. S. 2361. — S. 230 zu c. 38 vgl. Lagarde,

Deutfche Schriften, Gefammtausgabe S. 287.
Einige Druckfehler:

Seite 8 Zeile 21 v. o. lies 217 ftatt 216.

„ 8 „ 5 v. u. „ i8a,9 „ 18b.

„ 9 „ 6 v. o. „ l8a/? „ iSbß.

„ 10 „ 16 v. o. „ 1,30 „ 1,28.

„ 14 „ 22 v. o. „ v.30 „ v.20.

„ 25 „ 9 v. o. „ der „ des.

„ 25 ,, 22 v. u.4-4 an hinter Auslaffung.

„ 44 „ 12 v. u. biblifche „ bibifche.

„ 45 „ 7 v. u. 266 „ 166.

„ 46 „ 1 v. o. 16 „ 26.

,, 47 „ 23 v. u. erfte „ zweite.

„ 54 ,1 3 v. u. ■ 17 „ 27.

,, 91 ,, 26 v. o. jener „ diefer.

„ 99 „ 10 v. o. pari „ pmn

„ 99 „ 10 v. u. in „ mit.

» 123 „ 14 v. o. 1 „ 2.

„ 124 „ 9 V. O. 12 „ 21.

„ 138 „ 7 v. o. Dt. 11,30 „ 11,3.

,, 198 ,, 16 v. u. Theophoren „ Therophoren.

Breslau. Max Lohr.

Geniefsen. Diefe Anfchauung hat in der ganzen Ge-
fchichte nicht den geringften Anhalt. Wir müffen uns
fchon mit dem Gedanken des Autors zufrieden geben:
,Arbeit und Mühfal von Anbeginn des Menfchen Wohl-
that und Zierde'. — 3,J7ff. .Das fchmerzlich Neue, dafs
auch redliche Arbeit oft mit den Dornen halben oder
ausbleibenden Erfolges gekrönt wird'. Ich mufs auch
hier die alte Exegefe den Errungenfchaften der Kritik
vorziehen. — S. 35: 3, 18b unterbricht keineswegs den
Zufammenhang: Das Ackerland J-ftnx wird Dornen und
Difteln tragen, fo dafs der Landmann feine Nahrung
fuchen mufs unter der wildwachfenden Vegetation, wie
Beeren, Wurzeln, Kräuter u. dgl., mtorl 10. — S. 90:
Zu 9,26 ift H. geneigt, Buddes Aenderung des Wortlautes
des Segensfpruches anzunehmen. Die Sprüche find alt.
Das in der Vocalifation niedergelegte Verftändnifs wahr-
fcheinlich auch. Die Ueberlieferung folcher Sprüche
pflegt, wie H. felbft einräumt, feft und ficher zu fein.
Man wird alfo jede Aenderung des Textes, welche nicht
durch grammatifche oder logifche Gründe erzwungen ift,
vermeiden müffen. — S. 98: 10,7 fteht es durchaus nicht
feft, dafs die Zurechnung Kanaans zu Harn nur tendenziös
ift. Ueberhaupt unterfchätzt der Verf. die Angaben
der Völkertafel in ihrem hiftorifchen Werth. — S. 119:
nicht ,die Namen der Arpachfiden', fondern genau 2 von Meyboom, Dr. H. U., Het Christendom der tweede eeuw.
ihnen führen mit Sicherheit ins nördliche Mefopotamien Groningen, J. B. Wolters, 1897. (XII, 330 S. Lex. 8.)

— S. 143: ift die Gleichfetzung von 1©n jSJtn mit Kurnub s <j tri u t?i
ftatt Engedi nicht Dillm.'s Meinung, und das mit Recht. t*1- 4-5°; get>- 4-9°

— S. 166: hätte zu 24,2 getagt fein follen, dafs ,lege Man würde rafch enttäufcht, wenn man das vorliegende
Deine Hand unter meine Hüfte' ein Euphemismus ift für Buch, deffen Autor, Profeffor der Theologie in Groningen,
die Berührung des Zeugungsgliedes. Ueber den Sinn den Lefern diefer Zeitung als Verf. einer Monographie
diefer Ceremonie laffen fleh nur Vermuthungen aus- j über Marcion und die Marcioniten 1888 (f. darüber Harnack,
fprechen und als folche hätte Dillm.'s Gedanke bezeichnet Jahrgang 1888, Sp. 348 f.) und als Mitarbeiter an der Theol.
werden müffen. — S. 168: in 24,19 foll vorausgefetzt Tijdfchrift bekannt ift, mit der Erwartung in die Hand
fein, dafs Bethuel nicht mehr lebt. Das würde ein Dar- nähme, hier den Verfuch einer zufammenhängenden Ge-
fteller wie J gewifs ausdrücklich erwähnt haben. Diefe fchichte des Chriftenthums im 2. Jahrhundert, einer neuen
und die übrigen Stellen find anders zu erklären: Ma- Löfung des Problems zu finden, welches die Entftehung
triarchat. — S. 192 zu 28,11 war die Ueberfetzung ,er der katholifchen Kirche bietet. Ein folcher wäre um fo
gelangte' (Kautzfch-Socin) an ,eine' (Kautzfeh) heilige [ intereffanter, als aus mehreren Auffätzen M.'s in der Theol.
Stätte zu monieren und darauf hinzuweifen, dafs das ; Tijdfchrift bekannt ift, dafs er fich Loman's Hypothefen
2>S6i1 er ftiefs auf das (bekannte) Heiligthum, andeutet, , über die Entftehung des urfprünglichen Chriftenthums
dafs Elohim ihn dorthin geleitete. — S. 245: zu 45,5—8 und die Anfetzung der paulinifchen Literatur zuneigt,
vermifst man eine Bemerkung über den Begriff der gött- Allein fo hoch hat fich M. das Ziel nicht gedeckt. Er
liehen Vorfehung, fowie S. 248 eine theologifche Wür- ; will nur für Studenten der Theologie und andere Lefer,
digung des Gedankens von 46,4, dafs Elohim mit nach ; die fich für das urfprüngliche Chriftenthum intereffiren,
Aegypten zieht. — i eine Einführung in das Material geben, eine Skizze zur

Einige Literatur - Beiträge : S. 31 wäre zu '■ Unterftützung des akademifchen Unterrichts und zur An-

bD.....tfb Ed. König, Syntax § 3523 (S. 476) zu erwägen | leitung bei Privatftudien. In gedrängter Form foll der

gewefen. — S. 33 ift zu der Wendung ,Staub freffen' zu ' Stoff geboten werden, wie er etwa Renan's Origines du
beachten H. Winckler, altorientalifche Forfchungen III, 1 Christianisme zu Grund liegt; nur ift der Kreis etwas
S. 291. — S. 34 zu 3, 15b vgl. J. M. Cafanowicz, parono- weiter gezogen, fofern Tertullian und Clemens Alexan-
masia in Hu O. T. S. 81. — S. 35 zu 3,16 vgl. A. Rahlfs, drinus noch berücksichtigt werden. So liegt denn auch in
Ani und Anaw in den Pfalmen S. 71 Anm. 4, wo die i der Ausführung der Nachdruck durchaus auf der reichunrichtige
Satzeintheilung, die H. aus Kautzfch-Socin liehen Mittheilung des Stoffes: es ift eine Materialienfamm-
übernimmt, längft gerügt ift. — S. 46 zu 4,4 ift auf revue lung, die das Vielerlei zur Anfchauung bringt, die Mannig-
des etudes juives 1894 S. 148 zu verweifen. — S. 96 zu , faltigkeit chriftlicher Parteien, Lehren, Gebräuche. Der
10,4 ift P. de Lagarde, Mittheilungen II, S. 261 nachzu- 1 Inhalt der wichtigften Quellenftellen wird angegeben oder
tragen. — S. 97 zu 10,4 ift W. Max Müller, Afien und I angedeutet, eine kurze Orientirung über den Stand der
Europa nach ägyptifchen Denkmälern S. 382 nicht zu ; kritifchen Fragen ift beigefügt und in Anmerkungen werden
übergehen. — S. 106 zu 10,25 find die Ausführungen ] die wichtigften Erfcheinungen der neueren Literatur ge-