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Ausgabe:

1889

Spalte:

25-28

Kategorie:

(ohne Kategorisierung)

Autor/Hrsg.:

Lampros, Spyridon P.

Titel/Untertitel:

Peri ton palimpsestoy 1889

Rezensent:

Gebhardt, Oscar

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Theologische Literaturzeitung.

Herausgegeben von D. Ad. Harnack. Prof. zu Berlin, und D. E. Schürer, Prof. zu Giefsen.

Erfcheint Preis
alle 14 Tage. Leipzig. J. C. Hinrichs'fche Buchhandlung. jährlich 16 Mark.

N°: 2.

26. Januar 1889.



14. Jahrgang.

AttpxQÖs, Km&koyo's zä>v i* rar? ßtßho-

fBjxaig toi "Ayiov 'Oqovg iV.'ivixeöv xiaSi-

xiov (Gebhardt).
Aaiiitqög, HtQl Ziöv xa/.iup/}<jzu)v xtaöixiav

Ziöv aytoqeizixtüv ßißhoiti/xiöv (Gibhardt).
Sophocles, G.eek Lexicon of the Roman and

Byzantine periods (Gebhardt).

Amülineau, Les Actes coptes du martyre de

St.-Polycarpe (Harnack).
Ainelineau, Monuments pour servir a l'histoire

de l'Egypte chretienne aux IV« et Ve Steeles

(Krugerp

VVrede, Die Einführung der Reformation im
l.üneburgifchen (Kawerau).

Wedewer, Johannes Dietenberger (Kawerau).

Deutfch-proteftantifche Kämpfe in den Baltifchen

Provinzen Rufslands (Eck).
Zfchimmer, Eine Guftav-Adolfs-Reife durch

Apulien und Sicilien (Eck).

Dreyer, Undogmatifches Chriftenthum (Häring).

1. .kittjipoc, ^nvoidutv II., y.a'A^yr^g zou jcavsniacrj- 1 taloge waren. Allerdings enthalten die beiden letztgenannte
-:; Ka'ictXoyog zwv if Talg ßißkiod-rjxacg zoi ten Bibliotheken nicht viel weniger Handfchriften als jene
ilyik''OaoiglXXmny.covy.to3ly.cov.T6uoga,uieoga'. 20 zufamrnengenommen, nämlich Watopedion über 4000
'7 11 ', , „ . <, , ir*»i (nach PtfcnonJ und Lawra etwa iooo. Es bleibt daher
IhßXioSiyy.aillqioiamv- 4yiag Avvryg-ylyiovILavhov.- dringend zu wünfchen, dafs Herr L. feinen Plan, auch
XtXiavzaqiov - Zioyoücpou - Kwvoiaiinvitov - /pnyoptoi- diefe noch in derfelben Weife zu verzeichnen wie die
^svorpüvroc. 7?" Aü-qvaig, Tu/voyqarpelov AXs^iivÖQOo übrigen, bald auszuführen Gelegenheit erhielte. Einft weilen
llaiuyEiooyiov, i853. («", 192 S., 1 Bl. gr. 8.) handelt es fich noch darum, ob der materielle Erfolg der
2. Aauxoög, ZitvoUu* IL, Ileoi zcov naXiiixpiaxuv erften Lteferung, welche mit ihren 12'/, Bogen nur etwa
- < - x, 01 a. ~ > /a - den vierzehnten Iheil des auf c. 180 Druckbogen ver-
,.io5iv.tov zcov ayiogsizixüjv ßvßUo Aiyza v. AHry anfchlagten Kataloges darftellt, die Veröffentlichung des
>•« n, Tzwiiyoucpslov lllaXiyyevsaial Iio. AyysXo/zovXor, Ganzen ermöglichen wird. So fehr wir dies wünfchen,
iSSS. (20 S. gr. 8.) fo können wir doch ein Bedenken nicht unterdrücken,
Vor etwa acht Jahren veröffentlichte Prof. Lambros ; ,welch^ ^h wohl Jedem beim üurchmuftern der venin
Athen feine W«« «tfc Bocliyv t,öv 'AUw^ hegenden Lieferung aufdrang wird. Diefe umfafst
uoi r»c Bis ro aycov acovJxiyg aövoö v.aza zn >>eQog ' ,!ch ™W *\86f Handfchriften (die Zitier 866 für
zj läo C4»,]vqatv 1880). In einem Referate über die d* letzte Handfchnft S. 192, beruht auf einem Druck-
deutfefe Ueberfetzung diefer Schrift von Prof. Aug. : verfehen) Ziehen wir davon 290 ^

Boltz Bonn l83i,*), in Nr. 12 des Jahrgangs 18S1 diefer Jen ab, we che kirchliche Mutik betreften und vom Verf. nur

Zeitfchrift, hat der Unterzeichnete das grofse und wichtige Smn£"f.* aufgeführt werden, fowie 7 Pasc.kel mit kleinen

Unternehmen einer fyftematifchen Durchforfchung der HandfchnftenfragmeiUen fo bleiben 568 Bände, welche

Bibliotheken des Athos freudig begrüfst und dem gewifs mehr ausführlich befchr.eben find Von

von Vielen getheilten Wunfche Ausdruck gegeben, dafs diefe» Banden gehören nur 167 der Zeit bis

die Veröffmtl.chung des c. 2500 Quartfeiten umfaffenden z " m G-Jahrh. einf chhefslich an wahrend der ganze

Katalo res über die von L. verzeichneten 5759 Athoshand- ^'^mllch 4«i btuck, ms 16.-19 ahrhundert gehört,

fchnften nicht zu lange auf fich warten laffen möge. Wie ftark namentlich das 17. und 18 Jahrhundert ver-

ErfüS diefes Wunfehes fchienen fich anfangs un- 1. ,d uJld T? a vedlfaif^afs,g die Zahl der

überwindliche Schwierigkeiten entgegenzueilen. Zwar alteren Handfchriften ift, erg.ebt lieh aus der folgenden

wurde wie wir jetzt erfahren, mit dem Druck des um- e er ic .

fangreichenManufcriptesfchon vor fechs Jahren begonnen. , 7- 9- JQ- 12- 13- H- '5- i& U- '8- 19-
Aber erft vor wenigen Monaten fah fich der Verf. in , Hff: 136 13 16 31 53 44 62 129 162 48.
der Lao-e, die erfte Lieferung ausgehen zu laffen. Wir ' Nimmt man dazu, dafs unter den in der erften Lieferung
freuen uns deffen aufrichtig, obgleich gerade diefe erfte befchriebenen 865 Bänden nur 92 Pergamenthand-
Lieferuno- nicht geeignet ift, für den Werth der in den fchriften find, fo legt fich die Frage nahe, ob es nicht
viel geplünderten Bibliotheken der Athosklöfter noch er- rathfam gewefen wäre, auf Vollftändigkeit von vornherein
haltenen Handfchriften ein günftiges Vorurtheil zu er- zu verzichten und wenigftens das 17., 18. und 19. Jahrwecken
hundert von der Verzeichnung auszufchliefsen. Wenn
Die von L katalomfirten 5759 Handfchriften ver- daf Verhältnifs zwifchen alteren und jüngeren Hand-
theilen fich auf 18 Klöfter, die Bibliothek des Directo- f,hr.,ft^ de". noc] ausftehenden,12 Bibliotheken ein
riums zu Karyä und die Kapelle der h. Anna. Die bei- ,hnl'ch,es }™ » den abfolvirten 8, fo wurde
den reichften und bedeutendften Sammlungen des Athos, £*^%^J«}Lm!™S de„s
die der Klöfter Lawra und VVatopedion, find, wie fchon
aus der "Ezaeaig bekannt, darin nicht eingefchloffen.
So fehr diefer Umftand zu bedauern ift, fo wird man es
doch billigen müffen, dafs der Herr Verf. es für feine
Hauptaufgabe gehalten hat, diejenigen Bibliotheken zu
verzeichnen, welche bisher weniger bekannt und noch kann. Stoff, Format und Zeit machen überall den An-
nicht, wie Lawra und Watopedion, im Befitze eigener Ka- | fang, zuweilen ift auch die Blätterzahl angegeben. Dann

folgt die Inhaltsangabe, welche fich bei Miscellanbänden

*) Etwas fpäter erfchien eine zweite Ueberfetzung der "Ex»sal?, von ; auf: jedes, auch das geringfugigfte Stück erftjeckt, und

P. Heinr. von Rickenbach (Würzburg 1881). endlich, wo eine iolche vorhanden, die Subfcriptio.

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mehr als die Hälfte vermindert und die Ausficht, das
Ganze im Druck erfcheinen zu fehen, eine ungleich
günftigere fein.

Die Befchrcibung der Handfchriften leiftet Alles, was
man unter den obwaltenden Umftänden nur erwarten